Schnuller abgewöhnen ein schweres Kampf.

Schnuller geben. Ja oder Nein?

Eine schwierige Frage, bei vielen Babys ist der Saugreflex sehr intensiv und durch den Schnuller wird das Baby beruhigt.
Einem Schnuller zu geben ist keine leichte Aufgabe, es gibt sehr viele Bereiche, die man vorher absprechen muss.




Schnuller geben, heißt sehr oft eine kurze Pause für die Eltern und Baby. Das Baby beruhigt sich sehr oft durch das Nuckeln. Die Eltern beruhigen die Ohren, da ein Baby Geschrei zu den Sshlimmsten Tönen, die es gibt zählt.
Jedoch der Schnuller sollte gut dosiert werden und spätesten bis zum dritten Lebensjahr abgewöhnt.

Ein Schnuller kann auch zum offenen Biss, Zahnproblemen oder Sprachproblemen führen. Deshalb den Schnuller so früh wie möglich entziehen.

Wenn du vorhast zu stillen, sollte der Schnuller zu
erst nach einem Monat genommen werden, da es zu Saugstörung kommen kann.
(Emma bekam den Schnuller ca. nach 2 Wochen) und sie wird vollgestillt.

Ebenso die wichtige Sache der Schnuller ist 100% mal besser als der Daumen. Da der Schnuller durch seine Form dem Kiefer angepasst wird.Also das Kind gut beobachten.!


Wir haben uns entschieden einen Schnuller zugeben, da Laura einen sehr starken Saugreflex hatte, die Theorie war bis zu 1 Lebensjahr wohnt der Schnuller mit uns und dann wird er problemlos abgegeben.

Theorie und Praxis sieht ganz anders aus.
Die Zeit ist nicht gekommen, dass wir den Schnuller wegnahmen.
Da war sie erkältet, dann kamen die Zähne dann hat sie schlecht geschlafen, dann, dann dann.

Bis wir sagten als sie 25 Monate alt war, der Schnuller muss weg.

Erste Methode
Die erste Methode die wir genommen haben, war Schnuller nur zum Schlafen zu geben.
Es hat ganz gut funktioniert, aber Laura gehörte nicht zu den Kindern, die den Schnuller ganzen Tag im Mund hatten.
Was machen wir mit der Nacht?

Wir entschlossen uns einfach weg zu nehmen.
Naja nach 3 Std Kampf bekam sie den wieder, sie war fertig und wir ebenso.

Zweite Methode
Den Schnuller kurzen.
Wir haben durch 3 Wochen den Schnuller kontinuierlich gekürzt, bis auf einmal nur der Plastik da ist.
Wir haben dazu gesagt,  dass sie schon Zähne hat und sie hat immer abgebissen.
Klar die Methode dauert länger ist auch nicht einfach aber sie hat bei uns funktioniert.
Wir sind Schnuller frei.
Der Schnuller schläft jedoch weiter mit Laura im Bett. Aber dagegen muss man nicht kämpfen.


Jetzt ist die zweite Maus auf der Welt und das Thema ist wieder aktuell?
Meine Meinung ist wir geben den Schnuller wenn nötig ist,  jedoch bis zum 8 Monat benutzen und dann entwöhnen, sonst stehen wir wieder bei dem selbem Problem. Und ich hoffe es kommt dann nicht das Wort dann..dann...

Wie habt ihr das mit dem Abgewöhnen gelöst?


Liebe Grüße 
Eure  Karolina

Wir würden uns freuen, wenn ihr uns auf dem FB folgt.Hier sind wir

Kommentare:

  1. Hey Karolina,

    Danke für den Beitrag. �� Deine Methode mit dem Abschneiden ist echt interessant und einfallsreich. ��

    Ich möchte hier kurz noch eine weitere Methode beisteuern, die wir bei unserer Tochter angewandt haben.

    Mit ungefähr 2 Jahren haben wir langsam die Anzahl von Schnullern im Haushalt reduziert. Möglichst unauffällig, um keine Verwirrung zu verursachen. Am Ende gab es nur noch einen Schnuller und den auch hauptsächlich nachts. Dabei haben wir den Schnullerkonsum immer im Dialog reduziert und sie überzeugt, dem Schnuller doch mal eine Pause zu gönnen, weil er doch schon so alt ist.
    Mit diesem letzten Schnuller haben wir eine Geschichte verknüpft. Alte Schnuller werden von Kindern in die Elbe geworfen und Schwimmen dann zu den anderen alten Schnullern von anderen Kindern und erzählen sich davon, was für eine schöne Zeit sie hatten und wie viel sie mit dem Kind erlebt haben. Immer wieder haben wir darüber gesprochen, schon alleine weil wir wollten, dass sie den Konsum reduziert. So konnte unsere Tochter selbst darauf Einfluss nehmen, wie lange sie den Schnuller noch hat, weil sie dafür sorgen kann, dass er nicht so schnell kaputt geht.

    Mit ungefähr zweieinhalb Jahren war dann doch ein sehr großes Loch im Schnuller und er musste nun seine Reise zu den anderen alten Schnullern antreten. Wir haben noch ein paar Tage darüber gesprochen und uns darauf vorbereitet, dass wir uns am nächsten Wochenende auf einem Spaziergang zur nahegelegenen Sternbrücke gemeinsam von dem Schnuller verabschieden und ihn auf seine letzte Reise schicken. Bei unserer Tochter entstand eine regelrechte Vorfreude darauf, auch wenn manchmal schon etwas Wehmut durchblickte.

    Wie vereinbart haben wir unseren Spaziergang zur Brücke gemacht, dort dann noch einmal die Geschichte erzählt und unserer Tochter die Gelegenheit gegeben, sich ein letztes Mal von dem Schnuller zu verabschieden um ihn dann in die Elbe zu werfen. Die Situation war sehr dramatisch und die Kleine hat den Schnuller erst durchs Geländer gehalten, dann realisiert was das bedeuten würde und sich vorerst geweigert den Abschied auch wahr zu machen. Wir haben weiter miteinander geredet und sie in den Arm genommen und erklärt, dass der Schnuller sich auch schon darauf gefreut hat die Schnuller der anderen Kinder kennenzulernen. Nach einigen Minuten ist sie ein bisschen am Geländer hin und her gelaufen und hat dann in einem sehr bewussten Moment den Schnuller aus ihrem Mund genommen, durch das Geländer gesteckt und fallen gelassen. Der Abschied war zum Schluss also eine bewusste Entscheidung von ihr.

    Noch während der Schnuller fiel, realisierte sie die gesamte Tragweite ihres Handelns und brach in eine herzzerreißende Trauer aus. Doch hier konnten wir sie als Eltern gut unterstützen und haben gemeinsam auf der Brücke gestanden und ihre Trauer geteilt, gemeinsam geweint und uns gemeinsam beruhigt.

    So konnten wir unsere Tochter nicht nur vom Schnuller entwöhnen, sondern auch eine wichtige Lernerfahrung im Umgang mit Verlust und Trauer vermitteln. Insbesondere waren wir nicht die Ursache dieser Trauer und konnten unserer Tochter daher wirksam zur Seite stehen.

    Natürlich funktioniert diese Methode erst ab einem bestimmten Alter, da die Kinder ein paar rudimentäre Zusammenhänge verstehen müssen. Dennoch kann ich mir vorstellen, dass unsere Methode eine Inspiration für andere sein könnte.

    Viele Grüße,
    Dave

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    1. Danke Dave für deinen Beitrag.Auf solche Kommentare freue mich immer am meisten, das man sich unterhaltet und nicht schnell was tippt. Wir haben bei uns auch probiert mit einer Gechichte, die wir erzählten mit einer Schnullerfee,jedoch Laura hat schön zugehört, konnte auch nacherzählen, aber so lange sie nicht schlafen musste ohne Schnuller war alles ok.Als der Abend kam,war sie nicht zu beruhigen, mit dem kurzen konnte sie immer noch an dem Schnuller nuckeln bis eines Tages einfach nichts mehr zu greifen war. Somit hat sie auch langsam das Saugen abgewöhnt und nur die Bindung da war.

      Ich glaube egal welche Methode man nimmt,muss man den Schritt machen um das Kind vor den Nebenwirkungen zu schützen.
      Lieber Grüße Karolina

      Ps.ich warte auf die nächsten Methoden,die ihr ausprobiert habt.

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    2. Danke Dave für deinen Beitrag.Auf solche Kommentare freue mich immer am meisten, das man sich unterhaltet und nicht schnell was tippt. Wir haben bei uns auch probiert mit einer Gechichte, die wir erzählten mit einer Schnullerfee,jedoch Laura hat schön zugehört, konnte auch nacherzählen, aber so lange sie nicht schlafen musste ohne Schnuller war alles ok.Als der Abend kam,war sie nicht zu beruhigen, mit dem kurzen konnte sie immer noch an dem Schnuller nuckeln bis eines Tages einfach nichts mehr zu greifen war. Somit hat sie auch langsam das Saugen abgewöhnt und nur die Bindung da war.

      Ich glaube egal welche Methode man nimmt,muss man den Schritt machen um das Kind vor den Nebenwirkungen zu schützen.
      Lieber Grüße Karolina

      Ps.ich warte auf die nächsten Methoden,die ihr ausprobiert habt.

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    3. Na ja, die ersten Abende waren danach bei uns auch nicht einfach. Aber wir hatten schlicht keinen Schnuller mehr. Es gab keinen Weg zurück. 😉

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    4. Es ist einfach schlicht und einfach zu sagen, auch eine Sucht.;)

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    5. Es ist einfach schlicht und einfach zu sagen, auch eine Sucht.;)

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